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    <title>uninformation.org</title>
    <link>http://www.uninformation.org</link>
    <description>Ein Weblog. Version 2.0. Nat&#252;rlich beta. Von Ralf G., Webworker aus Karlsruhe. Schrieb einst das Netzbuch voll. Die kommerzielle Nutzung des Feeds von uninformation.org ist nicht gestattet.</description>
    <language>de</language>
    <ttl>40</ttl>
    <item>
      <title>Ein gro&#223;er Tag</title>
      <link>http://www.uninformation.org/weblog/139</link>
      <guid>http://www.uninformation.org/weblog/139</guid>
      <description> &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://twitpic.com/7pr1t&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uninformation.org/images/filtern-ist-keine-loesung.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/bundestag-beschliesst-netzzensur/&quot;&gt;Dieser Tag&lt;/a&gt; wird in die Geschichte eingehen, darum muss er unbedingt noch dokumentiert werden. Wer auch nur Ausz&#252;ge der Debatte gesehen hat, wird best&#228;tigen, dass die politische Klasse Deutschlands erneut ein erb&#228;rmliches Bild abgegeben hat.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;W&#228;hlerinnen und W&#228;hler, vielen Dank, dass Ihr Leute, die in ihrer intellektuellen F&#228;higkeit zur Erfassung und angemessenen Verarbeitung von etwas komplexeren Vorg&#228;ngen ein wenig unterkomplex strukturiert sind, zu unseren &#187;Volksvertretern&#171; gemacht habt.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Der Worte zum Thema sind im Grunde genug gebloggt, getwittert und geschrieben, es bleibt &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/keine-angst-wir-beissen-nur-ein-bisschen/&quot;&gt;das Fazit von Kontrapunkt auf netzpolitik.org&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;


	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;&#187;Mag die gro&#223;e konservative Koalition dem Fortschritt auch abschw&#246;ren, sterben werden sie trotzdem. Wenn sie sich nicht bald anfangen zu &#228;ndern. Etwas nervig ist es nat&#252;rlich, dass wir so lange mit ihnen und ihrem gemeingef&#228;hrlichen Unfug leben und die Folgen tragen m&#252;ssen. Aber wir werden sie schon irgendwie &#252;berleben. Und ihnen dann zeigen: es geht auch anders. Ganz ohne Euch.&#171;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;


	&lt;p&gt;Es steht auch noch stets das Ger&#252;cht im Raum, das Zensursula vorgeschickt wurde mit der Kipo-Keule das Gesetz durchzusetzen, was Sch&#228;uble vorschwebt, aber niemals realisiert bekommen h&#228;tte&#8230;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und &lt;a href=&quot;http://twitpic.com/7pr1t&quot;&gt;Danke f&#252;r das putzige Filterbild&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Siehe auch &lt;a href=&quot;http://bluelectric.org/2009/06/18/liebe-politik/&quot;&gt;Bluelectric&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2151&quot;&gt;Indiskretion&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.ankegroener.de/?p=4678&quot;&gt;Anke Gr&#246;ner&lt;/a&gt;, und &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/kommentierte-zensursula-linkliste/&quot;&gt;vieles andere von Netzpolitik gesammelte&lt;/a&gt; zum Thema.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 13 Nov 2009 17:18:12 GMT</pubDate>
      <author>do_not_use_this@uninformation.org (ralf)</author>
      <category>zensursula</category>
      <category>stasi20</category>
    </item>
    <item>
      <title>100.000! 72 Stunden Countdown f&#252;r Zensursula-E-Petition</title>
      <link>http://www.uninformation.org/weblog/137</link>
      <guid>http://www.uninformation.org/weblog/137</guid>
      <description> &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa=details%3Bpetition=3860&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uninformation.org/images/zensursulabanner500.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/72-stunden-countdown-fuer-zensursula-epetition/&quot;&gt;netzpolitik.org schreibt:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;&#187;Der aktuelle Stand der ePetition &#8220;Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten&#8221; sind 93248 Mitzeichner. Nachdem die erforderlichen 50.000 Mitzeichner zur Anh&#246;rung vor dem Petitionsausschuss in der Rekordzeit von unter vier Tagen geschafft worden sind, ist die n&#228;chste magische Zahl die 100.000er Marke.&#171;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;


	&lt;p&gt;Also: Wer noch nicht &lt;a href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa=details%3Bpetition=3860&quot;&gt;die Petition gegen das Netzzensurgesetz der Bundesgeb&#228;rministerin&lt;/a&gt; gezeichnet hat: &lt;a href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa=details%3Bpetition=3860&quot;&gt;Auf geht&amp;#8217;s!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und nein, Ihr braucht nicht mit einer schwarzen Limousine vor der Haust&#252;re rechnen, wenn Ihr Euch auf dem Petitionsserver registriert, so weit sind wir (noch) nicht.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;[Banner von &lt;a href=&quot;http://jabka.de/blog/2009/05/24/countdown-fur-petition-banner-und-rundmail-vorlage/&quot;&gt;jabka.de&lt;/a&gt;, Danke]&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;[Update 25.5.09 17:30] Und wer sich erst noch informieren muss, findet in der material- und kenntnisreichen &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/kommentierte-zensursula-linkliste/&quot;&gt;kommentierten Linkliste von Netzpolitik.org eine Menge Stoff zum Lesen, H&#246;ren und Gucken&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 25 May 2009 15:35:44 GMT</pubDate>
      <author>do_not_use_this@uninformation.org (ralf)</author>
      <category>stasi2.0</category>
      <category>&#252;berwachungsstaat</category>
      <category>zensursula</category>
    </item>
    <item>
      <title>Die Krise des Webdesign-Bloggens, oder: Wo sind die neuen Helden?</title>
      <link>http://www.uninformation.org/weblog/136</link>
      <guid>http://www.uninformation.org/weblog/136</guid>
      <description> &lt;p&gt;Fr&#252;her, da war alles besser. So um 2004 herum, da schrieben viele bloggende Helden Inspirierendes und Kluges &#252;ber das Erstellen von Websites. So klug, dass (u.a.) daraus die &#187;Web-Standards-Bewegung&#171; entstand.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Nun haben wir 2009. Die Helden von damals genie&#223;en ihren Ruhm durch das Verkaufen von B&#252;chern und dem Halten von Vortr&#228;gen. Bloggen tun sie h&#246;chstens noch, wenn ein neues Apple-Gadget erworben wurde. ;) Das sei ihnen geg&#246;nnt, denn nach den alten Helden sollten, wie &#252;berall im Leben, neue Helden kommen.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und da ist das Problem. Wir finden eigentlich nur noch das hier:&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;noborder&quot; src=&quot;http://www.uninformation.org/images/designblogs500.png&quot; alt=&quot;Bild: Schema eines typischen Webdesignblogs Anno 2009&quot; /&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Listenbloggen nach Schema F, Ausgabe &#187;Smashing-Magazin&#171;. Uninspiriertes Raushauen m&#246;glichst umfangreicher Listen, die dann wie bl&#246;de &#252;berall verlinkt und in Deli abgelegt werden und die Werbe-Einnahmen befeuern sollen. Wenn &lt;a href=&quot;http://blog.jakerocheleau.com/2009/05/14/the-21-most-popular-blogs-for-web-designers/&quot;&gt;diese Liste tats&#228;chlich die &#187;The 21 Most Popular Blogs for Web Designers&#171;&lt;/a&gt; enth&#228;lt, dann ist das nicht weniger als eine Bankrotterkl&#228;rung. Die sehen alle gleich aus (siehe schematische Darstellung oben), enthalten alle &#228;hnliche Listen. Eigentlich wirkt die Zusammenstellung fast unfreiwillig satirisch&#8230;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Uninspiriertes Listen-Schema hin oder her, vielleicht liegt es auch an mir, ich kenne einfach nichts Gutes mehr. ;)&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Also, raus mit der Sprache, wo sind die Blogs, die auch 2009 in guter Schreibe inspirierende und kluge Dinge &#252;ber das Erstellen von Websites bloggen, auch mal jenseits des Anf&#228;ngerniveaus und vor allem, in ganzen S&#228;tzen und nicht in Listen?&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Bitte herein damit in die Kommentare. Danke.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;i&gt;P.S.&lt;/i&gt; Ich bin mir durchaus bewusst, dass in solchen Dingen &#187;selber besser machen&#171; angesagt ist statt andere Blogschreiber zu &#187;dissen&#171;. Braucht man also nicht in die Kommentare zu schreiben. ;) Es geht hier nicht um mich oder andere Blogger, sondern um die stets vorhandene gewaltige und alles umfassende Meta-Ebene &#252;ber den konkreten Dingen.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 18 May 2009 08:05:32 GMT</pubDate>
      <author>do_not_use_this@uninformation.org (ralf)</author>
      <category>weblogs</category>
      <category>webdesign</category>
      <category>dev</category>
    </item>
    <item>
      <title>Das kleine &#220;berwachungsstaat-Quiz: Wer hat's gesagt?</title>
      <link>http://www.uninformation.org/weblog/135</link>
      <guid>http://www.uninformation.org/weblog/135</guid>
      <description> &lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;&#187;Es gibt jedoch gute Gr&#252;nde, Internetsperren gegen Kinderpornographie zu installieren: Kinderpornographie f&#252;gt den betroffenen Kindern schwerste Verletzungen zu und traumatisiert sie oftmals f&#252;r ihr ganzes Leben. Das d&#252;rfen wir nicht zulassen. Die Sperrungen haben eine Signalwirkung &#8211; f&#252;r die Gesellschaft und f&#252;r die T&#228;ter. Das Internet kann und darf kein rechtsfreier Raum sein.&#171;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;


	&lt;p&gt;Aufl&#246;sung: Nein, nicht die &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/&quot;&gt;Zensursula&lt;/a&gt;. Es war die &lt;a href=&quot;http://www.cicero.de/1725.php?ress_id=21&amp;#38;kol_id=10875&quot;&gt;Gr&#252;nen-Poltikerin Ekin Delig&#246;z im Interview mit Cicero&lt;/a&gt;. Das zeigt, wie un&#252;bersichtlich die Fronten im gegenw&#228;rtigen &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/der-kampf-der-kulturen/&quot;&gt;&#187;Kampf der Kulturen&#171;&lt;/a&gt; verlaufen. Gerade von den Gr&#252;nen, die sich mit ihrem &lt;a href=&quot;https://wurzelwerk.gruene.de/&quot;&gt;eigenem Social-Network&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/blog-tickets-zu-gewinnen.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&amp;#38;cHash=5adf2464ad&quot;&gt;eingeladenen Bloggern&lt;/a&gt; und einer Facebook- und Twitter-Offensive ihrer Amts- und Mandatstr&#228;ger f&#252;r &lt;strong&gt;die&lt;/strong&gt; netzaffine Partei schlechthin halten, h&#228;tte man mehr erwarten k&#246;nnen als das l&#228;cherliche und auch durch jahrelange Wiederholung nicht stichhaltiger werdende &#187;Das Internet kann und darf kein rechtsfreier Raum sein&#171;&#8230;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&#220;brigens l&#228;sst sich in all dem Gr&#252;nen Netzkram keine klare Stellungnahme &lt;em&gt;gegen&lt;/em&gt; die Netzsperrungen ausmachen, auch &lt;a href=&quot;http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/wirksamer-kampf-statt-grosse-inszenierung.html&quot;&gt;die Pressemitteilung des Bundesvorstands redet um eine klare Stellungnahme mit Wahlkampfget&#246;se herum&lt;/a&gt;. Schade, Gr&#252;ne, so seid Ihr leider nicht mehr w&#228;hlbar.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 23 Apr 2009 20:54:47 GMT</pubDate>
      <author>do_not_use_this@uninformation.org (ralf)</author>
      <category>stasi2.0</category>
      <category>&#252;berwachungsstaat</category>
      <category>zensursula</category>
      <category>gr&#252;ne</category>
    </item>
    <item>
      <title>re:publica 09</title>
      <link>http://www.uninformation.org/weblog/134</link>
      <guid>http://www.uninformation.org/weblog/134</guid>
      <description> &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/3404258532/&quot; title=&quot;Ruhe vor dem Sturm&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3557/3404258532_2f4ab34960.jpg&quot; alt=&quot;flickr-Bild: Ruhe vor dem Sturm&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Auch &lt;a href=&quot;http://www.uninformation.org/tag/republica&quot;&gt;in diesem Jahr sind wir wieder&lt;/a&gt; bei der &lt;a href=&quot;http://www.re-publica.de/09/&quot;&gt;re:publica in Berlin&lt;/a&gt; dabei. Bekanntlich ist diese noch ein mal gewachsen und pr&#228;sentiert sich dieses Jahr im gro&#223;en Rund des Friedrichstadtpalast, wo sonst Revue-Girls die Beinchen schwingen.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/3403448819/&quot; title=&quot;Publikum lauscht einer wei&#223;en Gestalt&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3418/3403448819_04b862174a.jpg&quot; alt=&quot;flickr-Bild: Publikum lauscht einer wei&#223;en Gestalt&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Gleich zum Auftakt gab es &#187;schw&#228;re Kost, Vitali&#171;, als &lt;a href=&quot;http://programm.re-publica.de/2009/events/285.de.html&quot;&gt;Blogforscher John Kelly&lt;/a&gt; das weite Rund in ein Stahlgewitter aus Powerpoint-Folien schubste.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uninformation.org/images/republica-stahlgewitter-kelly.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Das Programm findet man &lt;a href=&quot;http://programm.re-publica.de/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, es gibt &lt;a href=&quot;http://www.re-publica.de/09/2009/04/01/jetzt-live-und-in-farbe-republica09-hat-begonnen/&quot;&gt;einen Livestream&lt;/a&gt;, es wird &lt;a href=&quot;http://search.twitter.com/search?q=rp09&quot;&gt;von hier getwittert&lt;/a&gt;, und wenn es im Stahlgewitter &#220;berlebende gibt, bloggt sogar mal wieder einer richtig von hier, so wie &lt;a href=&quot;http://www.uninformation.org/tag/republica&quot;&gt;fr&#252;her&lt;/a&gt;, als sich Ersch&#246;pfung noch nicht nach 140 Zeichen breit machte. Und w&#228;hrend die Blog-und-Zwonull-A-Promis die ersten Autogramme geben, st&#252;rzen wir uns wieder in das Get&#252;mmel&#8230;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 01 Apr 2009 11:45:32 GMT</pubDate>
      <author>do_not_use_this@uninformation.org (ralf)</author>
      <category>republica</category>
      <category>rp09</category>
      <category>republica09</category>
    </item>
    <item>
      <title>Gentoo-Linux auf dem Powerbook G4, oder: Wenn dem Mac-Benutzer zu wohl wird...</title>
      <link>http://www.uninformation.org/weblog/133</link>
      <guid>http://www.uninformation.org/weblog/133</guid>
      <description> &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uninformation.org/images/gentoo-g4-kompilieren.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;h5&gt;Warum denn das?&lt;/h5&gt;


	&lt;p&gt;Der Schreiber dieser Zeilen war von 1994 bis 2003 vornehmlich mit Linux unterwegs. &lt;a href=&quot;http://www.das-netzbuch.de/article/1001/ralle-the-switcher&quot;&gt;Geswitcht&lt;/a&gt; wurde damals vor allem, weil in Sachen &#187;Notebook und Linux&#171; bspw. die Rumfrickelei mit ndiswrapper-Skripten und dem Herausfinden des Chipsatzes einer &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;WLAN&lt;/span&gt;-Karte f&#252;r das Benutzen eines Computers im 21. Jahrhundert v&#246;llig unangemessen erschien. Und das habe ich nie bereut, der Mac ist und war die perfekte Plattform f&#252;r meine Arbeit, er funktioniert einfach.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Mein sch&#246;nes altes Powerbook G4 aber, dass noch stets als mein Zweitger&#228;t f&#252;r Reisen und Konferenzen aller Art am Start ist, &lt;a href=&quot;http://www.tuaw.com/2009/02/04/apple-welcome-to-the-obsolete-list-powerbook-g4/&quot;&gt;wird demn&#228;chst von Apple offiziell zum alten Eisen erkl&#228;rt&lt;/a&gt;. Man bemerkt schon, dass Apple einen rigorosen Strich ziehen m&#246;chte. Der &#187;Snow Leopard&#171; wird Ger&#252;chten zufolge keine Unterst&#252;tzung mehr f&#252;r Power-PC-Prozessoren enthalten, und der aktuelle Leopard und neuere Programme &#252;berfordern das kleine Powerbook mit seinen 867Mhz und 640 &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;MB RAM&lt;/span&gt; ein wenig. Man sieht trotz leistungsf&#246;rdernder Massnahmen wie das Deaktivieren von Spotlight fast so oft den Strandball wie auf vergurkten Windows-Kisten die Sanduhr. ;)&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Also entstand die Idee, mal wieder ein wenig in die nerdige Welt des Betriebssystem-Frickeln abzutauchen und das kleine Powerbook mit einem alternativen, schnelleren Betriebssystem f&#252;r den Alltags-Bedarf unterwegs zu versehen.&lt;/p&gt;


	&lt;h5&gt;Der Power-PC, das Stiefkind der Distributionen&lt;/h5&gt;


	&lt;p&gt;Mein Lieblingslinux Ubuntu w&#228;re eigentlich erster Kandidat daf&#252;r gewesen, aber &lt;a href=&quot;https://wiki.ubuntu.com/PowerPCFAQ&quot;&gt;PowerPC-Rechner werden seit Ausgabe 6.10 nicht mehr unterst&#252;tzt&lt;/a&gt;, es gibt nur noch &lt;a href=&quot;http://cdimage.ubuntu.com/ports/releases/hardy/release/&quot;&gt;einen inoffiziellen veralteten Release&lt;/a&gt;, der schon beim Boot von CD abst&#252;rzt. Danke, Herrschaften, so viel frickeln wollte ich dann auch wieder nicht. ;)&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Nach ein wenig Herumschauen blieb als ernsthafte halbwegs aktuelle Alternative nur noch die &#187;Linux-Distribution f&#252;r Masochisten&#171;, &lt;a href=&quot;http://www.gentoo.org/&quot;&gt;Gentoo&lt;/a&gt;, &#252;brig. Auch &lt;a href=&quot;http://www.das-netzbuch.de/article/769/gentoo-linux&quot;&gt;das hatte ich einst schon mal im Einsatz&lt;/a&gt;, war dann aber nach dem ersten Ubuntu-Release gewechselt, weil die ewige Kompiliererei f&#252;r alles und jedes eigentlich ein Witz ist. Auf dem PowerPC stellt sich gerade das als St&#228;rke heraus. Da nicht irgendwer eine Bin&#228;rdistribution erzeugen muss, steht f&#252;r fast alles, was man so braucht, ein Paket zur Verf&#252;gung.&lt;/p&gt;


	&lt;h5&gt;Installation&lt;/h5&gt;


	&lt;p&gt;Frisch ans Werk, mit einem Boot von der Leopard-DVD wurde die Festplatten-Partition von Mac &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;OS X&lt;/span&gt; um 15 GB verkleinert, das funktionierte wunderbar ohne Datenverlust.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Dann besorge man sich &lt;a href=&quot;http://www.gentoo.org/main/en/where.xml&quot;&gt;die Installations-CD f&#252;r ppc/ppc64&lt;/a&gt; und boote das Powerbook durch das Halten der &#187;C&#171;-Taste beim &#187;Tataa&#171; von der Installations-CD. Es folgt der m&#252;hsame Part, grafische Installation und &#228;hnliches neumodisches Zeug gibt es nicht. Die Installation von Gentoo l&#228;uft noch wie im letzten Jahrhundert mit der Eingabe einer Myriade von Kommandozeilen-Befehlen ab. Man halte sich sklavisch an &lt;a href=&quot;http://www.gentoo.org/doc/en/handbook/handbook-ppc.xml?part=1&amp;#38;chap=1&quot;&gt;die Installationsanleitung der Online-Dokumentation&lt;/a&gt;, dann klappt die Installation ohne gr&#246;&#223;ere Probleme. Dabei nicht vergessen, ein Ethernet-Kabel an das Powerbook zu h&#228;ngen. 
Und bei der Erstellung des Kernels unbedingt &lt;a href=&quot;http://www.gentoo.org/doc/en/handbook/handbook-ppc.xml?part=1&amp;#38;chap=7#doc_chap3&quot;&gt;die manuelle Methode&lt;/a&gt; verwenden, die genkernel-Prozedur funktioniert n&#228;mlich nicht. 
Und auf gar keinen Fall die plausibel klingende Tastaturbelegung &#187;mac-latin-1&#171; verwenden, diese f&#252;hrt zum kompletten Chaos auf allen Tasten und der Notwendigkeit, von der CD zu booten, die Festplatte zu mounten und die Tastaturbelegung wieder auf &#187;de-latin-1&#171; umzustellen&#8230;&lt;/p&gt;


	&lt;h5&gt;Grundkonfiguration&lt;/h5&gt;


	&lt;p&gt;Nach dem ersten Boot mit dem neuen System steht man vor einem nackten Terminal-Login. Nun ist man noch lange nicht fertig, denn wir wollen ja auch eine grafische Oberfl&#228;che haben. Was es bei der Konfiguration der einzelnen Komponenten zu beachten gibt, steht im &lt;a href=&quot;http://www.gentoo.org/doc/en/gentoo-ppc-faq.xml&quot;&gt;Gentoo Linux/PowerPC-FAQ&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Es wurde zun&#228;chst einmal nach dem &lt;a href=&quot;http://www.gentoo.org/doc/de/xorg-config.xml&quot;&gt;X-Server-Konfigurations-HOWTO&lt;/a&gt; der X-Server eingerichtet und als Window-Manager &lt;a href=&quot;http://www.gentoo.org/doc/de/fluxbox-config.xml&quot;&gt;Fluxbox&lt;/a&gt; installiert. F&#252;r das Alu-Powerbook G4 aus dem Baujahr 2003 verwendet man &#252;brigens den &#187;nv&#171;-Videotreiber. Nach der Eingabe der entsprechenden &lt;em&gt;emerge&lt;/em&gt;-Kommandos stellt man dann das Powerbook erst einmal ein paar St&#252;ndchen in die Ecke, denn das ganze Zeug muss nun erst einmal aus dem Code kompiliert werden. Am Ende stand dann ein funktionierendes grafisches System mit fluxbox, ein wenig &#187;gepimpt&#171; mit dem &lt;a href=&quot;http://customize.org/fluxbox/themes/49241&quot;&gt;GSM-Theme&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/3299837449/&quot; title=&quot;Gentoo with fluxbox on a Powerbook G4&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3433/3299837449_bacf73369c.jpg&quot; alt=&quot;flickr-Bild: Gentoo with fluxbox on a Powerbook G4&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;h5&gt;Software besorgen&lt;/h5&gt;


	&lt;p&gt;Man braucht nat&#252;rlich auch eine Software-Grundausstattung f&#252;r den Unterwegs-Einsatz, als da w&#228;re:&lt;/p&gt;


	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/&quot;&gt;Firefox&lt;/a&gt; als Webbrowser: &lt;em&gt;emerge firefox&lt;/em&gt;. Stundenlange Kompilierung.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mutt.org/&quot;&gt;mutt&lt;/a&gt; als E-Mail-Client f&#252;r Zugriff auf den E-Mail-Server: &lt;em&gt;emerge mutt&lt;/em&gt;. Als grafische Alternative &lt;a href=&quot;http://www.claws-mail.org/&quot;&gt;claws&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Midnight_Commander&quot;&gt;Midnight-Commander&lt;/a&gt; f&#252;r Dateimanagement: &lt;em&gt;emerge mc&lt;/em&gt;.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mpg123.de/&quot;&gt;mpg123&lt;/a&gt; als &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;MP3&lt;/span&gt;-Player f&#252;r die Konsole: &lt;em&gt;emerge mpg123&lt;/em&gt;.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.videolan.org/vlc/&quot;&gt;vlc&lt;/a&gt; f&#252;r Streams, Video und sonstigen Bedarf an T&#246;nen und Bewegtbildern. Damit der auch etwas Abspielen kann, muss vlc per &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;USE&lt;/span&gt;-Flags auf alle denkbaren Formate vorbereitet werden:
&lt;em&gt;USE=&amp;#8221;aac altivec dvd flac id3tag matroska mmx mp3 mpeg ogg skins stream theora vorbis win32codecs x264&amp;#8221; emerge vlc&lt;/em&gt;. 
Stundenlange Kompilierung folgt.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Als kleines Gadget f&#252;r die Anzeige des Batteriestands, &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CPU&lt;/span&gt;-Auslastung etc., &lt;a href=&quot;http://members.dslextreme.com/users/billw/gkrellm/gkrellm.html&quot;&gt;gkrellm&lt;/a&gt;: &lt;em&gt;emerge gkrellm gkrellm-themes gkrellm-pmu&lt;/em&gt;.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://psi-im.org/&quot;&gt;Psi&lt;/a&gt; f&#252;r Jabber: &lt;em&gt;emerge psi&lt;/em&gt;.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;


	&lt;h5&gt;Problemzonen&lt;/h5&gt;


	&lt;p&gt;Wie sich das f&#252;r ein ordentliches Frickel-Linux geh&#246;rt, funktioniert nat&#252;rlich au&#223;er den Basisfunktionen nichts &#187;einfach so&#171;.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Trackpad und die drei Maustasten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Das Trackpad hat nat&#252;rlich keine rechte Taste, und die Sache mit &#187;Ctrl-Klick&#171; ist eine Funktion von Mac &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;OS X&lt;/span&gt;, nicht der Hardware. &lt;a href=&quot;http://www.ncc.up.pt/~rvr/kh/kh.html&quot;&gt;In den weiten des Webs&lt;/a&gt; findet sich ein W&#252;rgaround, n&#228;mlich das Legen von Maustaste 3 und 2 auf die Funktionstasten &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;F11&lt;/span&gt; und &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;F12&lt;/span&gt;, dazu schreibt man in /etc/sysctl.conf an das Ende:&lt;/p&gt;


&lt;pre&gt;
    dev/mac_hid/mouse_button2_keycode=87
    dev/mac_hid/mouse_button3_keycode=88
    dev/mac_hid/mouse_button_emulation=1
&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonderzeichen auf der Tastatur&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Die Powerbook-Tastatur wird nicht vern&#252;nftig unterst&#252;tzt, also muss man sich eine Datei ins Home-Verzeichnis legen unter dem Namen &lt;em&gt;.Xmodmap&lt;/em&gt;. Da Alt unter Linux als Meta-Key ben&#246;tigt wird, und die Apfel-Taste besch&#228;ftigungslos ist, und eine unterschiedliche Tastaturbelegung auf unterschiedlichen Systemen die geistige Flexibilit&#228;t bis ins hohe Alter erh&#228;lt, habe ich die Sonderzeichen wie &#187;[]|{}@&#171; auf die Apfel-Taste umgelegt, die &lt;em&gt;.Xmodmap&lt;/em&gt;:&lt;/p&gt;


&lt;pre&gt;
    keycode 13 = 4 dollar dead_tilde
    keycode 14 = 5 percent bracketleft
    keycode 15 = 6 ampersand bracketright
    keycode 16 = 7 slash bar
    keycode 17 = 8 parenleft braceleft
    keycode 18 = 9 parenright braceright
    keycode 20 = ssharp question backslash
    keycode  94 = less greater bar
    keycode 115 = Mode_switch
    keycode 46 = l L at 
    keycode 57 = n N dead_tilde 
&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;Je nach verwendetem Window-Manager wird die .Xmodmap evtl. nicht gelesen, dann muss man mit einem &lt;em&gt;xmodmap ~/.Xmodmap&lt;/em&gt; in einem Terminal nachhelfen.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;H&#228;ssliche Schriften&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Die Standardschriften im Browser sind einfach unbeschreiblich abscheulich. Mit den &lt;a href=&quot;http://en.gentoo-wiki.com/wiki/X.Org/Fonts&quot;&gt;Informationen aus dem Gentoo-Wiki&lt;/a&gt; kann man Abhilfe schaffen. Ein &lt;em&gt;emerge world&lt;/em&gt;, wie dort empfohlen wird, habe ich aber nicht ausgef&#252;hrt, denn das h&#228;tte zu einem tagelangen Rekompilieren des gesamten Systems gef&#252;hrt.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sound&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;T&#246;ne m&#246;chte man auch gerne h&#246;ren. Ist aber nicht so einfach, nat&#252;rlich. In der Kernel-Config &#187;ALSA&#171; (Advanced Linux&amp;#8230;) aktivieren, PowerPC-Sound-Devices in den Kernel einbauen und &#187;Apple Onboard Audio Driver&#171; als Modul erstellen. Drauf achten, dass das Modul snd_powermac durch einen Eintrag in /etc/modules.autoload.d/kernel-2.6 beim Systemstart geladen wird. Alsa-Mixer mit emerge installieren und schauen, dass der Ton nicht stumm geschaltet ist, was er als Standardeinstellung aus welchem Grund auch immer stets ist&#8230;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WLAN&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Eine einzige Katastrophe, offensichtlich gibt es hier seit 2003 nur marginalen Fortschritt zu verzeichnen. Das &lt;a href=&quot;http://www.gentoo.org/doc/en/gentoo-ppc-faq.xml#airportextreme&quot;&gt;PowerPC-FAQ von Gentoo gibt nur eine marginale Hilfestellung&lt;/a&gt;, man muss dann &lt;a href=&quot;http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-409194.html&quot;&gt;hier im Forum weiterlesen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://linuxwireless.org/en/users/Drivers/b43?action=show&amp;#38;redirect=en%2Fusers%2FDrivers%2Fbcm43xx&quot;&gt;mit obskuren Tools mit Firmware rummachen&lt;/a&gt; und dann die systemunabh&#228;ngigen Ratschl&#228;ge &lt;a href=&quot;http://www.gentoo.org/doc/en/handbook/handbook-ppc.xml?part=4&amp;#38;chap=4&quot;&gt;im Handbuch beachten&lt;/a&gt;. 
Das hat dann irgendwie tats&#228;chlich funktioniert. Und H&#228;nde weg von grafischen Tools wie NetworkManager, der stundenlang kompiliert, um dann die Einstellungen des obskuren &#187;WPA-Supplicant&#171; zu zerst&#246;ren. Oder gar &#187;wicd&#171;, der f&#252;r &#252;berhaupt keine Konnektivit&#228;t mehr sorgt, sondern mit D-BUS-Fehlern gl&#228;nzt. Man arbeitet lieber mit &lt;em&gt;iwlist wlan0 scanning&lt;/em&gt; im Terminal, das funktioniert besser und zerst&#246;rt nichts.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Epic &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;FAIL&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Was &#252;berhaupt nicht funktioniert: Der &#187;Sleep-Modus&#171;, &lt;em&gt;hibernate&lt;/em&gt; und Co. f&#252;hrten nur zum Einfrieren des Rechners. &#196;rgerlich, aber verkraftbar, da der Rechner mit Gentoo innerhalb eineinhalb Minuten hoch- bzw. runter f&#228;hrt.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und es gelang mir nicht, das &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;USB&lt;/span&gt;-Kernel-Geschlonz samt gphoto davon zu &#252;berzeugen, Bilder von meiner Powershot G5 herunter zu laden.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und es gibt kein Flash und kein &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;AIR&lt;/span&gt;, da Adobe nichts f&#252;r Linux auf PowerPC anbietet, das sind die Freuden propriet&#228;rer Pseudo-Standards. Und auch keinen brauchbaren Twitter-Client, da ohne Gnome, &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;KDE&lt;/span&gt; und Adobe-AIR einfach nichts Brauchbares im Gentoo-Angebot steckt.&lt;/p&gt;


	&lt;h5&gt;xfce&lt;/h5&gt;


	&lt;p&gt;Da mir fluxbox doch zu minimalistisch erschien, habe ich mir zum guten Schluss noch die Pakete des Window-Managers &lt;a href=&quot;http://www.xfce.org/&quot;&gt;xfce&lt;/a&gt; besorgt: &lt;em&gt;emerge xfce4 xfce4-mixer&lt;/em&gt;. Dessen Kompilierung dauert dann auch &#187;ein wenig&#171;, ist aber problemlos. xfce ist resourcenschonend, aber trotzdem in Verhalten und Optik einem richtigen Computer &#228;hnlich und sieht auch leidlich h&#252;bsch aus:&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/3300668236/&quot; title=&quot;Gentoo with xfce on a Powerbook G4&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3651/3300668236_e3080ed6e4.jpg&quot; alt=&quot;flickr-Bild: Gentoo with xfce on a Powerbook G4&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;h5&gt;Praxiseinsatz&lt;/h5&gt;


	&lt;p&gt;Diese Woche war das kleine Powerbook dann unterwegs im Einsatz. Hat gut funktioniert, das episch kompilierte Gentoo l&#228;uft rasend schnell und ist auch beim Offenhalten eines Firefox mit 10 Tabs sehr gen&#252;gsam, im typischen Einsatz ben&#246;tigt es nicht mehr als etwa 300 &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;MB RAM&lt;/span&gt;. Und das grausame &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;WLAN&lt;/span&gt;-Gefrickel buchte sich tats&#228;chlich automatisch in die verf&#252;gbaren Hotspots ein, einem technischen Wunder gleich.&lt;/p&gt;


	&lt;h5&gt;Fazit&lt;/h5&gt;


	&lt;p&gt;Eigentlich ist der Einsatz von Gentoo grotesk, jede Installation kann den Rechner f&#252;r Stunden besch&#228;ftigen, vieles was selbstverst&#228;ndlich funktionieren m&#252;sste, erfordert ewige Frickeleien. Ohne meine 14 Jahre Linux-Erfahrung und dem reichhaltigen Refugium Google w&#228;re ich daran grandios gescheitert. Der Frickelfaktor beim Einsatz von Linux auf einem Notebook ist auch 15 Jahre nach Erscheinen des Linux-Kernels 1.0 unver&#228;ndert hoch, zumindest mit Gentoo und einem Powerbook.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Auf der &#187;Haben-Seite&#171; steht ein flottes System mit einer Grundausstattung f&#252;r den elementaren Bedarf, ein &#187;Eigenbau-Netbook&#171;, dass dem kleinen Powerbook neues Leben einhaucht.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 03 Apr 2009 08:39:12 GMT</pubDate>
      <author>do_not_use_this@uninformation.org (ralf)</author>
      <category>powerbook</category>
      <category>linux</category>
      <category>gentoo</category>
      <category>ppc</category>
      <category>powerpc</category>
      <category>howto</category>
    </item>
    <item>
      <title>Aus der Podcast-Playlist</title>
      <link>http://www.uninformation.org/weblog/132</link>
      <guid>http://www.uninformation.org/weblog/132</guid>
      <description> &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/20297864/&quot; title=&quot;iPod-Shuffle-Impression by leralle, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/16/20297864_9dfdec01b7.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;iPod-Shuffle-Impression&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Das Marathontraining hat wieder begonnen. Das bedeutet: Bei stundenlangen L&#228;ufen durch den Wald hat man Zeit f&#252;r das H&#246;ren von Podcasts, Pendeln ist bei mir ja nicht mehr. Dieses Jahr m&#246;chte ich h&#246;renswerte Podcasts als Empfehlung weitergeben, ich werde mich sowohl durch meine Lieblings-Podcasts h&#246;ren als auch mal (f&#252;r mich) neue Podcasts ausprobieren.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Z.B.: &lt;a href=&quot;http://www.kuechenradio.org/wp/?p=356&quot;&gt;K&#252;chenradio Nr. 195&lt;/a&gt;, mit &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com&quot;&gt;Herrn Spreeblick Johnny H&#228;usler&lt;/a&gt; zu Gast. Es geht dort etwas chaotisch zu, nichtsdestotrotz gibt es einen f&#252;r Blogarch&#228;ologen interessanten Streifzug durch die Spreeblick-Historie. Man muss anschlie&#223;end den iPod trocken f&#246;hnen, denn ein Teil des K&#252;chenradio-Personals geifert durch das Audio-File nach Informationen und Zahlen, als es um das heikle Thema &#187;Werbung in Blogs&#171; geht. ;) Au&#223;erdem erf&#228;hrt man noch, wieso Nachwuchskr&#228;fte auf Journalistenschulen f&#252;rchterliche Spie&#223;er sind. H&#246;renswert, kurzweilig &amp;#8211; Empfehlung!&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Bew&#228;hrte Kost ist &lt;a href=&quot;http://chaosradio.ccc.de/cre100.html&quot;&gt;Chaosradio Express 100 &#187;Das Internet und die Hacker&#171;&lt;/a&gt; mit Hans H&#252;bner. Es gibt zun&#228;chst einen etwas z&#228;hen Streifzug durch die Historie der Vernetzung und der Hacker der 80er Jahre. Ab etwa 1:30 h wird es aber richtig interessant, es geht u.a. um den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/KGB-Hack&quot;&gt;KGB-Hack&lt;/a&gt; aus der Sicht eines Beteiligten, nach dem Motto: &#187;Ich wollte eine &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;VAX&lt;/span&gt;, und ich wollte sie in Ost-Berlin&#171;. Wer Zeitmangel hat, bis etwa 1:30 h &#187;vorspulen&#171;.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Ebenfalls Chaosradio Express, anderes Thema in &lt;a href=&quot;http://chaosradio.ccc.de/cre101.html&quot;&gt;Episode 101 &#187;iPhone Anwendungsentwicklung&#171;&lt;/a&gt;. F&#252;r am Thema interessierte Pflichtprogramm, der Rest langweilt sich furchtbar.&lt;/p&gt;


	&lt;h2&gt;Meta Meta Meta&lt;/h2&gt;


	&lt;p&gt;Ich will nicht dissen und daher lasse ich mich nicht &#252;ber die Podcasts aus, die ich nach 10 Minuten weggedr&#252;ckt habe. Generell frage ich mich stets, wie sich das die Damen und Herren Podcaster so vorstellen: Es gibt da drau&#223;en mehr als einen Podcast, und das Zeitbudget der potenziellen H&#246;rerinnen und H&#246;rer ist begrenzt. Denn ich bin nicht der Ansicht, dass man Sprachprogramme h&#246;ren kann, w&#228;hrend man etwas anderes macht dessen Grad geistiger Beanspruchung &#252;ber Sp&#252;len und W&#228;sche falten hinausgeht. Dazu ist der Mensch nicht konstruiert. Warum also soll ich mir einmal in der Woche ausgerechnet Euren Podcast geschlagene 2 bis 3 Stunden anh&#246;ren?&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Viele Podcasts ufern zeitlich immer mehr aus, ohne dass der Inhalt das hergeben w&#252;rde. Kann man z.B. &#187;ja, ich glaube Du bist ein bisschen leise&#171;, &#187;du musst mal Skype lauter pegeln&#171; etc. nicht raus schneiden? Und einigen w&#252;rde ich etwas mehr Konzentration auf den &#187;roten Faden&#171; empfehlen. Zumindest wenn Ihr wollt, dass ich zuh&#246;re, ziellos brabbeln ohne Punkt und Komma kann ich n&#228;mlich selbst ausgesprochen gut, dazu brauche ich keinen Podcast. ;)&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und nat&#252;rlich w&#252;rde ich mich &#252;ber Empfehlungen freuen, was man denn noch so h&#246;ren kann, unterwegs zu Fu&#223; in den endlosen Weiten der W&#228;lder.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 14 Feb 2009 10:16:36 GMT</pubDate>
      <author>do_not_use_this@uninformation.org (ralf)</author>
      <category>podcast</category>
    </item>
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